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Schädlingsbekämpfung an Bäumen: Der ultimative Guide für 2026

Baumschädlinge bedrohen nicht nur die Gesundheit Ihrer Bäume, sondern können auch ernsthafte Risiken für Mensch und Umwelt darstellen. Besonders in Sachsen-Anhalt haben sich in den letzten Jahren Schädlinge wie der Eichenprozessionsspinner, Borkenkäfer und verschiedene Gespinstmotten stark ausgebreitet. Als Grundstückseigentümer tragen Sie nicht nur Verantwortung für Ihre Bäume, sondern unterliegen auch der gesetzlichen Verkehrssicherungspflicht.

Dieser umfassende Guide zeigt Ihnen, wie Sie Schädlingsbefall frühzeitig erkennen, welche professionellen Behandlungsmethoden zur Verfügung stehen und wie Janssen Landschaftspflege aus Köthen Sie mit moderner Technik und biologischen Verfahren unterstützt. Sie erfahren alles über Kosten, gesetzliche Vorgaben und bewährte Präventionsmaßnahmen – damit Ihre Bäume gesund bleiben und Sie rechtlich auf der sicheren Seite sind.

Die häufigsten Baumschädlinge in Sachsen-Anhalt

Die Region Sachsen-Anhalt ist von mehreren Baumschädlingen betroffen, die unterschiedliche Baumarten befallen und verschiedene Gefahrenpotenziale mit sich bringen:

Eichenprozessionsspinner (EPS)

Der Eichenprozessionsspinner ist der gefährlichste Schädling für Menschen und Tiere in unserer Region. Die Raupen bilden ab dem dritten Larvenstadium giftige Brennhaare, die bei Kontakt zu schweren allergischen Reaktionen, Hautausschlägen, Atembeschwerden und in seltenen Fällen sogar zu anaphylaktischen Schocks führen können. Die Nester bleiben auch nach Jahren noch gefährlich, da die Brennhaare ihre Wirkung über lange Zeit behalten.

Betroffene Baumarten: Vor allem Eichen (Stiel- und Traubeneiche) Hauptaktivität: Mai bis Juli Gefahr: Sehr hoch – gesundheitsgefährdend für Menschen

Gespinstmotten und Goldafterraupen

Gespinstmotten umhüllen ganze Bäume oder Sträucher mit dichten, weißen Gespinsten, in denen Hunderte von Raupen die Blätter kahlfressen. Der Anblick ist oft dramatisch, aber meist erholen sich die Pflanzen nach einem Befall. Dennoch schwächen wiederholte Befälle die Bäume erheblich.

Betroffene Baumarten: Traubenkirsche, Pfaffenhütchen, Weißdorn, Obstbäume Hauptaktivität: April bis Mai Gefahr: Mittel – schwächt die Vitalität der Bäume, eine 2. Population im August möglich

So erkennen Sie Schädlingsbefall frühzeitig

Früherkennung ist der Schlüssel zur erfolgreichen Schädlingsbekämpfung. Je früher Sie einen Befall entdecken, desto einfacher und kostengünstiger ist die Behandlung.

Visuelle Warnsignale

Achten Sie auf diese Anzeichen bei Ihren Bäumen:

An den Blättern:

  • Verfärbungen, Flecken oder vorzeitiger Laubfall
  • Löcher, Fraßspuren oder skelettierte Blätter
  • Klebrige Beläge (Honigtau) oder schwarze Rußtaupilze
  • Gespinste oder Nestkonstruktionen

An Stamm und Ästen:

  • Kleine Bohrlöcher mit Bohrmehl am Stammfuß
  • Harzfluss oder Saftaustritt
  • Risse in der Rinde
  • Abgestorbene Äste in der Krone

Am Boden:

  • Vermehrter Blattabwurf außerhalb der Herbstzeit
  • Bohrmehl-Häufchen am Stammfuß
  • Vermehrter Raupenkot unter dem Baum

Professionelle Inspektionsmethoden

Während Sie als Grundstückseigentümer offensichtliche Schäden erkennen können, führen Fachbetriebe wie Janssen Landschaftspflege systematische Baumkontrollen durch:

Visuelle Baumkontrolle (FLL): Geschulte Baumkontrolleure untersuchen Bäume vom Boden aus mit speziellen Methoden nach Symptomen und Schädigungen.

Regelmäßige Kontrollen: Empfohlen werden jährliche Sichtkontrollen durch unsere geschulten Baumkontrolleure. Bei Interesse sprechen Sie uns gern an und wir erstellen Ihnen ein kostenfreies Angebot.

Sichtkontrollen durch unsere geschulten Baumkontrolleure

Wann sollten Sie handeln?

Bei diesen Anzeichen sollten Sie sofort einen Fachbetrieb kontaktieren:

  • Sichtbare Nester des Eichenprozessionsspinners
  • Massenhaftes Auftreten von Insekten am Baum
  • Großflächiger Laubverlust außerhalb des Herbstes
  • Bohrmehl am Stammfuß (Borkenkäfer-Verdacht)

Professionelle Behandlungsmethoden bei Janssen

Janssen Landschaftspflege aus Köthen setzt auf ein breites Spektrum an Bekämpfungsmethoden, die je nach Schädling, Befallsstärke und Standort individuell kombiniert werden.

Die bevorzugte Methode: Biologische Bekämpfung – agieren Sie prophylaktisch

Die umweltschonendste und für den Menschen unbedenklichste Methode ist der Einsatz biologischer Pflanzenschutzmittel.

Bacillus-Thuringiensis-Präparate gegen EPS:

Janssen setzt bei der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners auf biologische Präparate, die gezielt die Larven im zweiten bis dritten Entwicklungsstadium angreifen – bevor die giftigen Brennhaare ausgebildet werden. Das Präparat wird mit einer speziellen Sprühkanone vom Boden aus ausgebracht. Dank modernster elektrostatischer Nebelsysteme erreicht Janssen Wuchshöhen von bis zu 45 Metern. Durch die elektrostatische Aufladung haften die Tröpfchen optimal auf Blattober- und Blattunterseiten.

Vorteile:

  • Ungefährlich für Menschen, Haustiere und Nützlinge
  • Effektiv bei frühzeitigem Einsatz (April/Mai)
  • Keine giftigen Rückstände

Mechanische Verfahren

Wenn biologische Methoden nicht mehr ausreichen oder die Saison bereits fortgeschritten ist, kommen mechanische Verfahren zum Einsatz.

Absaugen von EPS-Nestern:

Mit Spezialausrüstung und Hochleistungssaugern entfernen die Fachkräfte von Janssen die gefährlichen Raupennester direkt vom Baum. Dabei kommen Hubsteiger zum Einsatz, mit denen auch hohe Bäume erreicht werden können. Die Mitarbeiter tragen vollständige Schutzausrüstung, um sich vor den Brennhaaren zu schützen.

Mit Spezialausrüstung und Hochleistungssaugern entfernen die Fachkräfte von Janssen die gefährlichen Raupennester

Abschneiden befallener Äste:

Bei starkem Befall oder bereits geschwächten Ästen wird der befallene Teil fachgerecht entfernt und sicher entsorgt.

Präventive Maßnahmen – zur Förderung der Vitalität

Janssen berät Sie auch zu vorbeugenden Maßnahmen:

Gesetzliche Vorgaben und Verkehrssicherungspflicht

Als Baumeigentümer tragen Sie nicht nur Verantwortung für die Gesundheit Ihrer Bäume, sondern auch rechtliche Pflichten gegenüber Dritten.

Verkehrssicherungspflicht

Nach § 823 BGB sind Grundstückseigentümer verpflichtet, Gefahren von ihrem Grundstück abzuwenden. Das bedeutet für Baumbesitzer:

Regelmäßige Kontrollen: Sie müssen Ihre Bäume regelmäßig auf Schäden und Gefahren kontrollieren (mindestens einmal jährlich, bei älteren Bäumen zweimal jährlich).

Sofortiges Handeln bei Gefahr: Wenn ein Baum durch Schädlingsbefall instabil wird oder Teile abzubrechen drohen, müssen Sie unverzüglich Maßnahmen ergreifen.

Dokumentationspflicht: Halten Sie alle Kontrollen und durchgeführten Maßnahmen schriftlich fest. Diese Dokumentation kann im Schadensfall entscheidend sein.

Besondere Regelungen beim Eichenprozessionsspinner

Aufgrund der Gesundheitsgefährdung durch den Eichenprozessionsspinner gibt es besondere Vorgaben:

Meldepflicht: In manchen Kommunen besteht eine Meldepflicht bei Befall in öffentlichen Bereichen.

Bekämpfungspflicht: Wenn von Ihrem Grundstück eine Gefahr für die Öffentlichkeit ausgeht, können die Behörden die Bekämpfung anordnen.

Fachliche Durchführung: Die Bekämpfung darf nur von geschultem Fachpersonal mit entsprechender Schutzausrüstung durchgeführt werden.

Naturschutzrecht

Beachten Sie bei allen Maßnahmen die Bestimmungen des Bundesnaturschutzgesetzes:

Vogelschutz: Von März bis September dürfen Bäume nur in Ausnahmefällen gefällt werden (Brut- und Nistzeiten).

Artenschutz: Überprüfen Sie vor Maßnahmen, ob geschützte Arten im Baum leben (Fledermäuse, Höhlenbrüter).

Janssen Landschaftspflege kennt alle rechtlichen Anforderungen und berät Sie zu den notwendigen Genehmigungen.

Praxisbeispiele aus der Region

Janssen Landschaftspflege konnte in den letzten 13 Jahren zahlreiche Projekte in Sachsen-Anhalt erfolgreich umsetzen:

Projekt 1: Allee-Sanierung in Dessau-Roßlau

Ausgangslage: Eine historische Eichenallee war massiv vom Eichenprozessionsspinner befallen. Die Stadt Dessau-Roßlau wandte sich an Janssen, da die Allee an einem stark frequentierten Rad- und Wanderweg liegt.

Maßnahme: Im Frühjahr erfolgte eine biologische Behandlung mit Bacillus-Thuringiensis-Präparaten über das elektrostatische Sprühsystem. Im Sommer wurden verbliebene Einzelnester mechanisch abgesaugt.

Ergebnis: Der Befall konnte um über 95 % reduziert werden. Die Allee ist wieder gefahrlos nutzbar.

Projekt 2: Autobahnrastplätze

Ausgangslage: Befall von Bäumen an Autobahnrastplätzen in Sachsen-Anhalt durch den Eichenprozessionsspinner.

Maßnahme: Seit 13 Jahren erfolgen im Frühjahr biologische Behandlungen mit Bacillus-Thuringiensis-Präparaten über das elektrostatische Sprühsystem.

Ergebnis: Der Befall konnte um über 95 % reduziert werden. Die Rastplätze sind wieder gefahrlos nutzbar.

Projekt 3: Privatgrundstück in Köthen

Ausgangslage: Auf einem privaten Grundstück wurden alte Obstbäume von Gespinstmotten befallen.

Maßnahme: Die Nester wurden entfernt und die Bäume mit einem biologischen Mittel nachbehandelt.

Ergebnis: Die Bäume erholten sich innerhalb einer Saison vollständig.

Projekt 4: Stadt Delitzsch – Waldgebiet

Ausgangslage: In einem Waldgebiet der Stadt Delitzsch waren über 500 Bäume mit dem Eichenprozessionsspinner befallen.

Maßnahme: Die Raupennester wurden mittels Hochleistungssaugern und einer Spezialausrüstung entfernt.

Ergebnis: Das Waldgebiet konnte wieder bedenkenlos betreten werden.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Wie gefährlich ist der Eichenprozessionsspinner wirklich?

Sehr gefährlich. Die Brennhaare der Raupen enthalten das Nesselgift Thaumetopoein, das schwere allergische Reaktionen auslösen kann. Symptome reichen von Hautausschlägen und Juckreiz über Atemwegsprobleme bis hin zu Schockzuständen. Die Brennhaare bleiben auch in alten Nestern jahrelang wirksam.

Kann ich EPS-Nester selbst entfernen?

Nein, auf keinen Fall! Die Entfernung von Nestern darf nur von Fachpersonal mit vollständiger Schutzausrüstung durchgeführt werden. Jeder Kontakt kann gefährlich sein.

Wann ist der beste Zeitpunkt für eine biologische Behandlung?

Der optimale Zeitpunkt liegt zwischen April und Mai, wenn die Raupen im zweiten bis dritten Larvenstadium sind und noch keine Brennhaare gebildet haben.

Sind die biologischen Mittel unbedenklich für Haustiere?

Ja, Bacillus-Thuringiensis-Präparate sind für Säugetiere, Vögel und Nützlinge ungefährlich. Sie wirken spezifisch auf die Larven bestimmter Schmetterlinge.

Wie oft sollte ich meine Bäume kontrollieren lassen?

Grundsätzlich wird eine jährliche Kontrolle empfohlen. Bei älteren Bäumen oder nach Stürmen sind Kontrollen zweimal jährlich sinnvoll.

Können befallene Bäume sich wieder erholen?

Das hängt vom Schädling und vom Befallsgrad ab. Gespinstmotten-Befall überstehen Bäume meist gut.

Schützen Sie Ihre Bäume und erfüllen Sie Ihre Verkehrssicherungspflicht!

Lassen Sie Ihre Bäume von den Experten der Janssen Landschaftspflege kontrollieren. Unsere Fachleute beraten Sie kompetent und erstellen Ihnen ein unverbindliches Angebot.

Familienfreundlichstes Unternehmen 2025

Janssen Landschaftspflege ausgezeichnet

Erster Platz in der Kategorie Dienstleistung: Landkreis Anhalt-Bitterfeld würdigt vorbildliche Unternehmenskultur.

Ein besonderer Tag für unser Unternehmen: Am 2. Oktober 2025 durften Anja Wendler und Karsten Urban stellvertretend für das gesamte JANSSEN-Team den 1. Platz des Wettbewerbes „Familienfreundliches Unternehmen im Landkreis Anhalt-Bitterfeld 2025″ in der Kategorie Dienstleistung (bis 50 Beschäftigte) entgegennehmen.

Premiere mit Strahlkraft

Bereits zum wiederholten Male vergab der Landkreis Anhalt-Bitterfeld diesen bedeutenden Preis, der Unternehmen würdigt, die aktiv Rahmenbedingungen schaffen, damit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Familie und Beruf erfolgreich miteinander vereinbaren können. Von 22 eingereichten Bewerbungen wurden insgesamt 11 Betriebe in vier verschiedene Kategorien ausgezeichnet – wir freuen uns sehr, dass wir in der Kategorie Dienstleistung als Sieger hervorgegangen sind.

Mehr als nur ein Preis

Die Auszeichnung erfüllt uns mit großem Stolz und ist gleichzeitig Bestätigung und Ansporn. Für uns war schon immer klar: Nur wer Familie und Arbeit gut miteinander kombinieren kann, fühlt sich langfristig wohl und ist gern Teil des JANSSEN-Teams. Diese Philosophie prägt unsere Unternehmenskultur seit vielen Jahren.

Jana Gleißner, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, brachte es bei der Preisverleihung treffend auf den Punkt: „Sie alle haben schon gewonnen, indem sie mitmachen.“ Für uns bedeutet diese Anerkennung aber noch mehr: Sie zeigt, dass unser Engagement für familienfreundliche Arbeitsbedingungen wahrgenommen und geschätzt wird – von unseren Mitarbeitenden ebenso wie von offizieller Seite.

Familienfreundlichkeit als Unternehmenswert

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für uns kein Trend, sondern gelebte Praxis. Flexible Arbeitszeiten, Rücksicht auf familiäre Verpflichtungen und ein wertschätzendes Miteinander sind fester Bestandteil unserer DNA. Diese Auszeichnung motiviert uns, diesen Weg konsequent weiterzugehen und auch in Zukunft ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich alle wohlfühlen.

Wir danken dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld für diese besondere Ehrung und vor allem unserem gesamten Team – denn letztlich sind es die Menschen, die JANSSEN Landschaftspflege zu dem machen, was es ist: ein familienfreundliches Unternehmen mit Herz.

Baumpflege für öffentliche und industrielle Gebiete

1. Fachgerechte Maßnahmen für Sicherheit, Nachhaltigkeit & Werterhalt

Die professionelle Baumpflege in öffentlichen und industriellen Gebieten ist essenziell für die langfristige Sicherung der Baumgesundheit und die Erfüllung gesetzlicher Anforderungen. Neben der strukturellen Stabilität sind ökologische Funktionen wie CO₂-Bindung, Schadstofffilterung und Biodiversität von zentraler Bedeutung. Fachgerechte Pflege gewährleistet die Verkehrssicherheit und minimiert das Haftungsrisiko für Eigentümer und Betreiber.

2. Bedeutung professioneller Baumpflege in urbanen und industriellen Bereichen

Sicherheitsaspekte

Exponierte Standorte wie Straßen, Industrieareale und Parks setzen Bäume starken Belastungen aus. Ohne sachkundige Kontrollen und gezielte Maßnahmen steigt das Risiko von Windbruch, Totholzbildung oder Wurzelschäden, was schwerwiegende Folgen für Personen- und Sachschäden haben kann.

Werterhalt und Funktionssicherung

Für Unternehmen und Kommunen spielen gepflegte Bäume eine zentrale Rolle im ökologischen Stadtmanagement und in der Landschaftsarchitektur. Professionelle Pflege erhält den Standortwert, minimiert zukünftige Sanierungskosten und trägt zur Attraktivität von Gewerbeflächen bei.

Ökosystemdienstleistungen und Nachhaltigkeit

Bäume fungieren als natürliche Klimaregulatoren, indem sie Feinstaub binden, CO₂ speichern und Hitzeinseln in urbanen Räumen reduzieren. Eine vorausschauende Pflege gewährleistet eine resiliente Vegetation und verlängert die Lebensdauer der Baumbestände.

3. Zentrale Maßnahmen der Baumpflege

Baumkontrolle & Baumkatasterführung

Regelmäßige visuelle und instrumentelle Baumkontrollen durch zertifizierte Baumkontrolleure nach FLL-Richtlinien ermöglichen eine präzise Erfassung von Defektsymptomen. Der Einsatz von Schalltomographie, Bohrwiderstandsmessung oder Zugversuchen verbessert die Beurteilung der Stand- und Bruchsicherheit.

Kronenpflege und Lichtraumprofil-Schnitt

Der gezielte Kronenschnitt reduziert mechanische Lasten, optimiert die Windlastverteilung und erhält die Vitalität der Bäume. Besondere Bedeutung hat der Lichtraumprofilschnitt zur Gewährleistung von Mindestdurchfahrtshöhen an Verkehrswegen und Werkszufahrten.

Baumfällung und Habitatmanagement

Fällungen sind ultima ratio und erfolgen unter Berücksichtigung naturschutzrechtlicher Vorgaben (BNatSchG). Maßnahmen zur Habitatförderung, wie der Erhalt von Biotopbäumen oder die Integration von Nisthilfen, werden zunehmend in Pflegestrategien integriert.

4. Rechtliche Vorgaben und Betreiberverantwortung

Die Verkehrssicherungspflicht (BGB § 823) verpflichtet Eigentümer und Betreiber zur regelmäßigen Kontrolle und Pflege von Bäumen. Die Einhaltung der FLL-Baumkontrollrichtlinien sowie DIN 18920 sichert eine rechtskonforme Bewirtschaftung.

5. Warum Janssen Landschaftspflege der ideale Partner ist

Mit jahrelanger Erfahrung in der spezialisierten Baumpflege bietet Janssen Landschaftspflege professionelle Dienstleistungen für Unternehmen und Kommunen. Zum Leistungsspektrum gehören:

  • Regelmäßige Kontrollen durch Baumkontrolleure für Baumpflege & Baumsanierung
  • Einsatz modernster Seilklettertechnik und Hubarbeitsbühnen
  • Nachhaltige Pflegekonzepte unter Berücksichtigung von Klimawandel-Resilienz

6. Fazit & Handlungsempfehlung

Eine sachkundige Baumpflege ist unerlässlich, um ökologische, sicherheitsrelevante und wirtschaftliche Aspekte zu vereinen. Unternehmen und Kommunen sollten mit zertifizierten Fachbetrieben zusammenarbeiten, um Rechtssicherheit und langfristige Bestandsentwicklung zu gewährleisten. Janssen Landschaftspflege bietet ganzheitliche Lösungen für nachhaltige Baumkonzepte.

7. FAQs zur professionellen Baumpflege

Wie häufig sollten Baumkontrollen durchgeführt werden?

Mindestens jährlich gemäß FLL-Baumkontrollrichtlinien, bei erhöhtem Gefährdungspotenzial häufiger.

Welche Methoden werden zur Baumdiagnose eingesetzt?

Neben der visuellen Kontrolle kommen Schalltomographie, Zugversuche und Resistographenmessungen zum Einsatz.

Wann ist eine Fällung unvermeidbar?

Bei irreversiblen Defekten, akuter Umsturzgefahr oder nicht kompensierbaren Standortkonflikten.

8. Glossar

  • Baumkataster: Digitales Verzeichnis zur Dokumentation und Pflegehistorie von Bäumen.
  • Lichtraumprofilschnitt: Maßnahme zur Freihaltung von Verkehrswegen durch gezielten Astschnitt.
  • Zugversuch: Verfahren zur Überprüfung der Standfestigkeit mittels kontrollierter Krafteinwirkung.

Sicherheit und Ästhetik entlang von Bahnanlagen

Vegetationsmanagement zur Sicherstellung freier Sichtachsen und Schutz der Infrastruktur

Das Vegetationsmanagement entlang von Bahnanlagen spielt eine Schlüsselrolle für die Betriebssicherheit, den Schutz der Infrastruktur und die Wahrnehmung durch die Öffentlichkeit. Verantwortliche für Planung, Beschaffung und Instandhaltung stehen vor der Herausforderung, Kosten, Umweltauflagen und ästhetische Aspekte in Einklang zu bringen. Dieser Artikel beleuchtet die Bedeutung, die Herausforderungen und die Strategien des Vegetationsmanagements sowie konkrete Empfehlungen für den effizienten Einsatz von Ressourcen.

1. Bedeutung des Vegetationsmanagements entlang von Bahnanlagen

Bahnanlagen sind komplexe Infrastrukturen, bei denen Sicherheit höchste Priorität hat. Vegetation kann Sichtachsen blockieren, technische Anlagen beeinträchtigen oder bei ungünstigen Wetterbedingungen eine Gefahr darstellen.

  • Sicherheitsaspekt: Klare Sichtachsen ermöglichen eine rechtzeitige Erkennung von Hindernissen und erleichtern die Arbeit des Fahrpersonals. Überwucherung kann Signale verdecken oder herabfallende Äste können Schäden verursachen.
  • Ästhetik: Gepflegte Bahnanlagen verbessern das Erscheinungsbild der Bahn und hinterlassen bei Reisenden und Anwohnern einen positiven Eindruck.
  • Nachhaltigkeit: Durch richtiges Vegetationsmanagement kann eine Balance zwischen Sicherheit und Umweltfreundlichkeit geschaffen werden, beispielsweise durch die Auswahl heimischer Pflanzenarten.

2. Herausforderungen beim Vegetationsmanagement

Effizientes Vegetationsmanagement erfordert Planung, Budgetierung und den Einsatz moderner Technologien. Zu den häufigsten Herausforderungen gehören:

  • Sicherheitsrisiken: Ungesicherte Vegetation kann zu Betriebsstörungen oder Unfällen führen.
  • Kosten: Bei regelmäßiger Pflege werden die Kosten stabil gehalten und langfristig gesenkt.
  • Umweltauflagen: Eingriffe in die Natur müssen mit den gesetzlichen Anforderungen und ökologischen Zielen vereinbar sein.

3. Methoden und Strategien für effektives Vegetationsmanagement

Moderne Ansätze kombinieren innovative Technologien mit bewährten Methoden, um eine nachhaltige Vegetationskontrolle zu gewährleisten.

  • Technologische Innovationen:
    • Drohnen: Sie ermöglichen eine kostengünstige und schnelle Kartierung von Vegetation.
    • GPS-gestützte Systeme: Sie helfen bei der genauen Planung von Rückschnittmaßnahmen.
    • Automatisierte Maschinen: Hochspezialisierte Geräte reduzieren den Zeit- und Arbeitsaufwand.
  • Präventive Maßnahmen:
    • Verwendung von Pflanzen mit geringem Pflegeaufwand.
    • Regelmäßige Inspektionen zur frühzeitigen Erkennung von Problemen.

4. Rechtliche und normative Rahmenbedingungen

Das Vegetationsmanagement wird durch zahlreiche Gesetze und Normen geregelt. Dazu zählen:

  • Mindestabstände: Vorschriften legen fest, wie weit Bäume und Sträucher von Gleisanlagen entfernt stehen dürfen.
  • Umweltauflagen: Eingriffe in die Natur müssen mit Artenschutz und Umweltverträglichkeit abgestimmt sein.
  • Vertragsanforderungen: Bei der Vergabe von Pflegeaufträgen an externe Dienstleister müssen klare Standards eingehalten werden.

5. Die Rolle erfahrener Dienstleister

Eine erfolgreiche Umsetzung des Vegetationsmanagements erfordert erfahrene Partner, die über das notwendige Know-how und die richtige technische Ausstattung verfügen.

Ein Beispiel hierfür ist die Firma Janssen Landschaftspflege, ein langjähriger Dienstleister der Deutschen Bahn. Janssen verfügt über einen enormen Maschinenpark, der speziell auf die Arbeiten an und auf Bahngleisen abgestimmt ist. Die Kombination aus hochmoderner Technik und umfangreicher Erfahrung macht Janssen zu einem zuverlässigen Partner im Bereich Vegetationsmanagement. Solche Dienstleister tragen wesentlich dazu bei, die Sicherheit entlang von Bahnanlagen zu gewährleisten und gleichzeitig den Instandhaltungsaufwand effizient zu gestalten.

6. Kosten-Nutzen-Analyse

Effektives Vegetationsmanagement zahlt sich langfristig aus:

  • Kostenersparnis: Weniger Notfalleinsätze und optimierte Pflegepläne reduzieren die Ausgaben.
  • Imagegewinn: Gepflegte Bahnanlagen stärken das Vertrauen der Öffentlichkeit und fördern eine positive Wahrnehmung.
  • Nachhaltigkeit: Langfristige Planung minimiert Umwelteingriffe und fördert ökologische Stabilität.

7. Fazit und Empfehlungen

Vegetationsmanagement entlang von Bahnanlagen ist ein komplexes, aber notwendiges Thema. Die Kombination aus technologischen Innovationen, präventiven Maßnahmen und einer klaren rechtlichen Grundlage bietet die Möglichkeit, Sicherheit und Ästhetik effizient zu vereinen. Für eine erfolgreiche Umsetzung empfehlen sich:

  • Einsatz moderner Technologien wie Drohnen und GPS-gestützter Systeme.
  • Präventive Ansätze durch langfristige Bepflanzungsstrategien.
  • Regelmäßige Schulung und Einbindung von Dienstleistern, um rechtliche und ökologische Anforderungen zu erfüllen.

FAQs

1. Warum ist Vegetationsmanagement entlang von Bahnanlagen wichtig?

Vegetationsmanagement stellt die Sicherheit im Bahnbetrieb sicher, indem Sichtachsen freigehalten und Hindernisse wie herabfallende Äste oder überwuchernde Pflanzen vermieden werden. Es trägt auch zu einem positiven Image durch gepflegte Anlagen bei.

2. Welche gesetzlichen Vorgaben gibt es für Vegetationsmanagement bei Bahnanlagen?

In Deutschland regeln Gesetze wie das Allgemeine Eisenbahngesetz (AEG) sowie spezifische Sicherheitsrichtlinien die Mindestabstände und Pflegestandards für Vegetation entlang von Bahnanlagen.

3. Welche Technologien kommen beim modernen Vegetationsmanagement zum Einsatz?

Drohnen zur Kartierung, GPS-basierte Systeme für die Standortanalyse und spezialisierte Maschinen für nachhaltige Rückschnitte werden immer häufiger eingesetzt, um Effizienz und Genauigkeit zu steigern.

4. Wie kann man Kosten beim Vegetationsmanagement reduzieren?

Durch langfristige Planung, präventive Bepflanzung und den Einsatz moderner Technologien können Instandhaltungskosten gesenkt und Ressourcen effizienter genutzt werden.

33 Jahre Janssen – 700 Gäste beim Jubiläum

Hubsteiger-Fahrten den ganzen Tag über ausgebucht

Pausenlos im Einsatz war der Hubsteiger beim Tag der offenen Tür von Janssen Landschaftspflege – die Fahrten in 70 Meter Höhe zogen einen Besucher nach dem anderen an. Das Unternehmen feierte sein 33-jähriges Bestehen und lockte mit seinen Attraktionen rund 700 Gäste auf das Firmengelände.

Die spektakulären Fahrten mit den Arbeitsmaschinen des Landschaftspflegebetriebs erwiesen sich als großer Besuchermagnet. Von großer Höhe aus konnten die Gäste das gesamte Firmengelände überblicken. Für Familien mit Kindern standen an diesem Tag Hüpfburgen, eine Mal- und Bastelstation sowie weitere Aktivitäten zur Verfügung.

Die musikalische Begleitung übernahm zunächst die Band „Die Leckerbeatz“. Für die Verpflegung sorgte das Team von Janssen mit Grillspezialitäten und Getränken. Ergänzt wurde es durch verschiedene Gerichte der Sanitätsschule Raymond Schulz und Slush-Eis vom Eisladen am Kugelbrunnen.

Im Anschluss an den öffentlichen Teil fand ein internes Sommerfest für die Mitarbeiter und deren Familien statt. Die musikalische Begleitung übernahm dabei die Leipziger Band „Aeroplane“, während der Partyservice Pfennig ein Grillbuffet bereitstellte.

Karsten Urban, Geschäftsführer von Janssen Landschaftspflege, war ausgesprochen zufrieden mit dem Jubiläumstag: „Unser ganzes Team hat dazu beigetragen, dass dieser Tag so ein großer Erfolg war. Wir danken natürlich auch unseren Partnern, die uns unterstützt haben, und allen Besuchern für ihr Interesse und die tollen Gespräche.“

Janssen wieder als Top-Ausbilder geehrt

Auszeichnung

Die IHK Halle-Dessau verleiht dem Unternehmen erneut die Auszeichnung „Top-Ausbildungsbetrieb“

Für seinen vorbildlichen Einsatz im Ausbildungswesen ist Janssen bereits zum dritten Mal ausgezeichnet worden. Als eines von 22 Unternehmen aus dem südlichen Sachsen-Anhalt erhielt das Landschaftspflege-Unternehmen das Qualitätssiegel „Top-Ausbildungsbetrieb 2025“. Damit konnte das Unternehmen erneut die Jury der IHK Halle-Dessau mit seiner qualitativ hochwertigen Ausbildung und seinem besonderen Engagement in der Berufsorientierung überzeugen.

Karsten Urban (Geschäftsführer) und Anja Wendler (Personal- und Ausbildungsleitung) freuen sich sehr über die Auszeichnung: „Azubis sind unsere Zukunft – das wissen und leben wir schon lange in unserem Betrieb. Es ist uns deshalb wichtig, dass die Ideen und auch die Kritik der Azubis gehört werden“, so Urban. Wendler ergänzt: „Wir fördern die Azubis in ihren Talenten und unterstützen bei Schwierigkeiten.“

Dieser Einsatz zeigt sich auch in der Zufriedenheit der Auszubildenden: Sie spiegeln in Feedbackgesprächen unter anderem, dass sie sich im Unternehmen ernst genommen fühlen, dass sie die Herzlichkeit des Teams schätzen und wissen, dass sie bei Problemen nicht im Stich gelassen werden.

Top Ausbildungsbetrieb 2025 © Uwe Köhn

Das Qualitätssiegel „Top-Ausbildungsbetrieb“ ist eine Auszeichnung der IHK Halle-Dessau. Sie wird vergeben an Unternehmen aus dem Süden Sachsen-Anhalts, die sich durch ein außerordentliches Engagement für Berufsorientierung und Ausbildung hervorheben. Ausgewählt werden die Preisträger durch eine Jury aus ehrenamtlich tätigen IHK-Mitgliedern und hauptamtlichen IHK-Mitarbeitern.

33 Jahre JANSSEN – Tag der offenen Tür

Samstag, 14. Juni 2025, 10:00 - 17:00 Uhr

Unsere Attraktionen

LECKERBEATZ

Auftritt Liveband
10:00 - 12:00 Uhr

Für die Kleinsten

Hüpfburg, Traktor- und Unimogfahrt, Slush-Eis, Kinderschminken, Mal-/Bastelstation

Schreitbagger

Shows
11:00 Uhr & 15:00 Uhr

Mähboot

Eilenburger Pumpentechnik
Shows
12:00 Uhr & 14:00 Uhr

Ran ans Holz

Großhäcksler, Säge-Spalt-Automat
Shows
13:00 Uhr & 16:00 Uhr

Rundfahrten

mit dem Unimog auf dem Gleis oder GPS-geführte Traktorfahrt

Hubsteiger

Fahrt im Korb bis 70 m Höhe

Heideschnitzer

Kettensägekunst, Verkauf von Holzunikaten

Verlosung

frisches Kaminholz

Unsere Partner sind auch wieder dabei

Arbeiten, wo sonst nur Züge fahren

Interview mit einem Zweiwegefahrzeugführer

Technik und Natur müssen kein Widerspruch sein. Für Marcel Dittrich sind sie eher eine perfekte Verbindung, die er als Zweiwegefahrzeugführer erlebt. Welche Aufgaben dieser Beruf mit sich bringt und wie man ihn erlernen kann, lesen Sie im Interview.

Was sind Zweiwegefahrzeuge und wie kommen sie bei Janssen Landschaftspflege zum Einsatz?

Zweiwegefahrzeuge sind Fahrzeuge, die auf Schienen und auf der Straße eingesetzt werden können. Janssen Landschaftspflege setzt Geräte wie Zweiwege-Unimog und Zweiwege-Bagger vor allem zum Vegetationsmanagement von Gleisanlagen ein. Die damit durchgeführte chemische Vegetationskontrolle und die mechanische Bewuchsbeseitigung sind somit ein essenzieller Bestandteil zur Sicherung und Pflege von Bahnanlagen.

Sie arbeiten da, wo sonst Züge fahren. Haben Sie keine Angst davor, dass doch mal ein Zug ankommt?

Dittrich: Nein, gar nicht. Die Chance, dass so etwas passiert, ist so gering – da ist ein Sechser im Lotto wahrscheinlicher. Die Strecken werden ja vorher gesperrt und es gibt mehrere Sicherungen, die verhindern, dass das Gleis trotzdem befahren wird. Und wir arbeiten ja meistens an Strecken, die gerade nicht in Betrieb sind.

Wie lange arbeiten Sie denn schon bei Janssen?

Dittrich: Letztes Jahr habe ich mein 20-Jähriges hier gefeiert – ich bin also schon seit 2004 dabei. Ich habe zuerst drei Jahre lang eine Ausbildung zum Gärtner gemacht und später eine zweiwöchige Ausbildung zum Triebfahrzeugführer, um Zweiwegefahrzeuge fahren zu dürfen. Mittlerweile plane und leite ich unsere Einsätze.

Die Ausbildung dauert also nur zwei Wochen?

Dittrich: Nein, da hat sich mittlerweile einiges geändert. Aktuell dauert die Ausbildung ungefähr fünf bis acht Wochen.

Und was genau lernt man in dieser Zeit?

Dittrich: Wie bei fast allen Ausbildungen gibt es auch hier zuerst einen theoretischen und dann einen praktischen Teil. Dabei erwerben die Auszubildenden allgemeine Fachkenntnisse, beispielsweise über die Eisenbahntechnik und den Eisenbahnbetrieb. Außerdem stehen Signalkunde und infrastrukturbezogene Fachkenntnisse auf dem Lehrplan.

Und nach der Abschlussprüfung darf man dann mit einem Zweiwegefahrzeug auf die Schiene?

Dittrich: Noch nicht direkt. Man spezialisiert sich vorher noch auf eins der Zweiwegefahrzeuge – bei uns sind das der Zweiwege-Unimog oder der Zweiwege-Bagger. Dafür muss man einen speziellen Praxisschein erwerben. Und wenn man sich für den Unimog entschieden hat, braucht man zusätzlich einen LKW-Führerschein. Das liegt daran, dass man das Fahrzeug selber über die Straße zum Einsatzort fahren können muss.

Das klingt nach einer recht teuren Ausbildung?

Dittrich: Über die Kosten für die Ausbildung und die jeweiligen Scheine muss man sich keine Sorgen machen: die übernimmt Janssen vollständig.

Welche Voraussetzungen muss man für die Ausbildung erfüllen?

Dittrich: Man sollte einen Schulabschluss vorweisen können – welcher das genau ist, ist aber egal. Vor der Ausbildung muss man allerdings noch eine ärztliche und eine psychologische Untersuchung durchlaufen. Die sind für alle Pflicht, die auf Schienen unterwegs sind, um sicher zu sein, dass man der Belastung körperlich und mental gewachsen ist. Deshalb kann man die Ausbildung auch erst mit 21 Jahren beginnen. Wer aber direkt nach dem Schulabschluss schon einen Einblick in den Garten- und Landschaftsbau bekommen möchte, kann bei uns auch zuerst eine Ausbildung zum Gärtner machen und daran die Ausbildung anschließen.

Welche Eigenschaften und Fähigkeiten sind wichtig, um diesen Job gut zu machen?

Dittrich: Man sollte Freude an der Arbeit mit großen Maschinen und in der Natur haben. Und auch ein gewisses technisches Verständnis und handwerkliches Geschick können nicht schaden. Bei den Einsätzen ist es auch sehr von Vorteil, wenn man ein kommunikativer und umgänglicher Mensch ist – das passt dann auch gut zu unserem Team.

Mit seiner Zweiwegefahrzeugtechnik ist die Firma Janssen Landschaftspflege eines der wenigen Unternehmen, das Vegetationsmanagement anbietet: Bundesweit gibt es nur dreißig andere Betriebe, die mechanische Bewuchsbeseitigung durchführen, bei der chemischen Vegetationskontrolle sind es nur fünf. „Unsere Zweiwegefahrzeugfahrer sind deshalb unverzichtbare und sehr geschätzte Mitarbeiter in unserem Team“, so Karsten Urban, Geschäftsführer von Janssen

Die Bedeutung gepflegter Grünflächen für das Unternehmensimage

In der modernen Unternehmenswelt wird das Erscheinungsbild von Gewerbeflächen zunehmend als Teil der Markenidentität wahrgenommen. Gepflegte Grünflächen vermitteln nicht nur ein positives Image, sondern zeigen auch Umweltbewusstsein und ein hohes Maß an Verantwortungsgefühl gegenüber der Umgebung. Gerade für Industrieunternehmen bietet eine strategische Landschaftspflege die Chance, einen starken Eindruck zu hinterlassen, den sich Kunden, Partner und die Öffentlichkeit langfristig einprägen.

Warum sind gepflegte Grünflächen für das Unternehmensimage wichtig?

  1. Visuelle Wirkung und erste Eindrücke
    Grünflächen in Industriegebieten schaffen eine ansprechende und einladende Umgebung. Oft sind Industrieanlagen von Natur aus nüchtern und funktional gestaltet – gepflegte Grünflächen bilden hier einen ansprechenden Kontrast. Ein erster positiver Eindruck wird meist schon beim Betreten des Geländes geweckt, was Kunden, Partner und selbst Mitarbeitenden ein Gefühl von Professionalität und Pflegebereitschaft vermittelt.
  2. Ökologisches Verantwortungsbewusstsein
    In Zeiten des steigenden Umweltbewusstseins spielt die Integration von Grünflächen eine wichtige Rolle für das Image eines Unternehmens. Das Setzen auf umweltfreundliche Maßnahmen zur Pflege und Gestaltung der Außenflächen unterstreicht das Engagement für Nachhaltigkeit. So können Unternehmen eine Vorbildfunktion übernehmen, die langfristig das Ansehen bei umweltbewussten Kunden und Partnern steigert.
  3. Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit und -gesundheit
    Grüne, gepflegte Außenflächen können die Aufenthaltsqualität für Mitarbeitende erheblich verbessern. Studien belegen, dass Grünflächen das Wohlbefinden fördern und den Stresslevel senken. Ein angenehmes Arbeitsumfeld, in dem sich die Belegschaft wohlfühlt, ist nicht nur motivierend, sondern kann auch die Produktivität fördern. Unternehmen, die die Bedürfnisse ihrer Mitarbeitenden in den Fokus rücken, steigern somit das positive Unternehmensimage.

Pflegekonzepte für große Industrieanlagen: Nachhaltig und effizient

  1. Planung und Standortanalyse
    Die Pflege beginnt bereits bei der Planung der Außenflächen. Es gilt, klimatische Bedingungen und Bodenverhältnisse zu analysieren, um die richtigen Pflanzen und Strukturen auszuwählen. Eine nachhaltige Planung sorgt dafür, dass die Pflege effizient und langfristig umweltfreundlich umgesetzt werden kann. Ein Landschaftsarchitekt kann hierbei eine wertvolle Unterstützung bieten.
  2. Nachhaltige Pflegeansätze
    Moderne Pflegekonzepte setzen auf nachhaltige Maßnahmen wie Mulchen, um die Feuchtigkeit im Boden zu halten und den Einsatz von Bewässerungssystemen zu reduzieren. Auch die Auswahl heimischer, an das lokale Klima angepasster Pflanzenarten minimiert den Pflegeaufwand und fördert die Biodiversität. Dies unterstreicht das Umweltbewusstsein und die Bereitschaft, Ressourcen zu schonen.
  3. Automatisierte Pflegelösungen und digitale Technik
    In großen Industrieanlagen kann die Pflege der Außenanlagen eine logistische Herausforderung sein. Automatisierte Bewässerungs- und Mähsysteme sowie die Nutzung von Drohnen zur Kontrolle und Überwachung der Grünflächen erleichtern die Pflege und sparen langfristig Kosten. Sensoren können z. B. den Feuchtigkeitsgehalt des Bodens überwachen und die Bewässerung entsprechend anpassen, um eine optimale Pflanzenpflege sicherzustellen.
  4. Regelmäßige Inspektion und Wartung
    Die Pflege von großen Industriegrünflächen verlangt eine kontinuierliche Wartung. Fachpersonal sollte in regelmäßigen Abständen die Pflanzen und Strukturen überprüfen, um frühzeitig Schädlingsbefall oder Krankheiten zu erkennen und Maßnahmen ergreifen zu können. Eine gut durchdachte Wartungsstrategie ist entscheidend, um die Grünanlagen langfristig in einem ansprechenden Zustand zu halten.
  5. Einsatz umweltfreundlicher Pflegeprodukte
    Der Einsatz von ökologischen Düngemitteln und der Verzicht auf chemische Schädlingsbekämpfungsmittel sind zentrale Maßnahmen in einem nachhaltigen Pflegekonzept. Umweltfreundliche Produkte schonen die Bodenqualität und fördern die Tier- und Pflanzenwelt. Unternehmen, die auf solche Maßnahmen setzen, können sich als umweltbewusste Vorreiter positionieren.

Fazit: Ein gepflegtes Erscheinungsbild als Teil der Unternehmensidentität

Die Pflege von Grünflächen in Industrieanlagen ist mehr als eine ästhetische Maßnahme – sie wirkt sich positiv auf das Unternehmensimage aus und trägt zu einer nachhaltigen Außendarstellung bei. Durch ein durchdachtes Pflegekonzept können Unternehmen nicht nur Ressourcen sparen, sondern auch ökologische Verantwortung zeigen und die Zufriedenheit der Mitarbeitenden fördern. In einer Zeit, in der ein positives Unternehmensimage zunehmend mit Umweltbewusstsein und sozialem Engagement verknüpft ist, bieten gepflegte Grünflächen in Industrieanlagen einen entscheidenden Mehrwert.

Machen Sie den ersten Schritt zu einer nachhaltigen Außenwirkung

Wenn auch Sie das Potenzial gepflegter Grünflächen für Ihre Industrieanlage nutzen möchten, dann starten Sie jetzt mit einem maßgeschneiderten Pflegekonzept. Investieren Sie in ein Umfeld, das Professionalität, Umweltbewusstsein und Wertschätzung für Ihre Mitarbeitenden widerspiegelt. Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung und erfahren Sie, wie Sie Ihre Außenanlagen in nachhaltige und beeindruckende Visitenkarten Ihres Unternehmens verwandeln können. Gemeinsam gestalten wir grüne Lösungen, die nicht nur Ihre Anlage, sondern auch Ihr Image nachhaltig stärken!

FAQ zum Thema Landschaftspflege für Industrieanlagen

  1. Warum sollten Industrieanlagen Grünflächen pflegen?
    Gepflegte Grünflächen verbessern das Unternehmensimage, zeigen Umweltbewusstsein und steigern die Zufriedenheit der Mitarbeitenden.
  2. Wie kann Landschaftspflege zur Nachhaltigkeit beitragen?
    Durch den Einsatz von heimischen Pflanzen und ökologischen Pflegeprodukten sowie die Nutzung von automatisierten Pflegesystemen können Ressourcen gespart und die Umwelt geschont werden.
  3. Welche Rolle spielt die Standortanalyse bei der Planung von Grünflächen?
    Die Analyse des Standortes ist essenziell, um Pflanzen und Pflegemaßnahmen zu wählen, die optimal auf die Bedingungen abgestimmt sind und den langfristigen Pflegeaufwand reduzieren.
  4. Welche Vorteile bieten digitale Technologien bei der Pflege großer Anlagen?
    Automatisierte Bewässerungs- und Mähsysteme sowie Drohnenüberwachung helfen, den Pflegeaufwand zu senken und Kosten zu sparen, indem sie eine präzise und effiziente Pflege ermöglichen.

Artenschutz­maßnahmen: Planung ist alles

Interview

Landschaftspflege ist auch Artenschutz. Im Interview verrät Janssen-Kundenbetreuer Holm Weidemann, welche Maßnahmen am häufigsten ergriffen werden und warum man nicht einfach Tiere in der Natur aufsammeln darf. Außerdem erklärt er, wie man durch vorausschauende Planung verhindert, dass Bauprojekte am Artenschutz scheitern oder verzögert werden.

Welche Artenschutzmaßnahmen führen Sie am häufigsten durch?

Weidemann: Reptilienschutzzäune und Ausgleichspflanzungen.

Die Zäune sind für Amphibien und Reptilien?

Weidemann: Ja, im Grunde genommen geht’s um Frösche und Echsen. Die Zäune sind von einer Seite so rau gemacht, dass die Tiere rüberklettern können, und von der anderen Seite so glatt, dass sie eben nicht rüberkommen.

Wo errichten Sie diese Zäune?

Weidemann: Entweder da, wo diese Tiere gesichtet wurden, oder dort, wo gerade gebaut wird, also oft an Straßen oder Bahnstrecken, manchmal auch auf Industrieflächen. Und es kommt auch vor, dass man diese Zäune präventiv aufstellt, um möglichen Tierbestand von der Fläche abzuhalten.

Müssen oft Frösche und Eidechsen aufgesammelt werden, die es nicht über die Zäune schaffen?

Weidemann: Das hängt davon ab. Wir unterscheiden zwei Methoden. Bei der einen Methode, die vor allem an Hängen gut funktioniert, fallen die Tiere in einen Eimer mit einer Öffnung, aus der sie selbst gut wieder herauskommen. Im Flachland ist es schwieriger, da muss man die Tiere von Hand wieder befreien. Das Absammeln der Tiere ist aber formal verboten, sogar eine Straftat, deshalb darf man das allenfalls, wenn man genaue Aufzeichnungen davon macht.

Führen Sie diese Artenschutzmaßnahmen das ganze Jahr über durch?

Weidemann: Normalerweise zwischen Frühjahr und August, das richtet sich natürlich nach den Tieren.

Holm Weidemann Kundenbetreuer
Holm Weidemann arbeitet seit anderthalb Jahren bei Janssen und betreut Pflanzmaßnahmen und ingenieurbiologische Maßnahmen. Tiere und Pflanzen liegen ihm am Herzen und das bringt er jeden Tag in seine Arbeit mit ein.
Könnte diese Arbeiten jeder Gärtner durchführen?

Weidemann: Nein, da braucht man schon Fachkräfte und Fachwissen. Man muss zum Beispiel genau wissen, wie hoch und tief man die Sandlinse anlegen muss, einen Berg aus Sand, damit die Amphibien da ihre Eier reinlegen. Das muss schon fachmännisch geplant und durchgeführt werden.

Wenn nun bei Baumaßnahmen Tiere vergrämt werden oder sterben – wie klappt das mit dem biologischen Ausgleich?

Weidemann: Das ist unterschiedlich, festgelegt wird das durch die Kommunen bzw. Naturschutzbehörden. Das können zum Beispiel Ausgleichspflanzungen sein, etwa die Herstellung einer Baumallee. Die sorgt dann für neue Diversität. Greifvögel zum Beispiel brauchen solche Plätze, um von dort aus jagen zu können. Oder Streuobstwiesen und Feldgehölzreihen.

Wie muss man sich so eine Feldgehölzreihe vorstellen?

Weidemann: Das sind vor allem Sträucher und Heister. Wir pflanzen in mehreren Reihen heimische Sträucher an, zum Beispiel Haselnuss, Holunder oder Duftschneeball. Mit der Zeit entsteht daraus ein neuer Schutzraum für Tiere.

Wie groß sind solche Projekte?

Weidemann: Das ist durchaus unterschiedlich. In Hannover haben wir zum Beispiel mit 7 Leuten in 3 Wochen für eine Windparkfirma 5.000 Gehölze gepflanzt und 3 Kilometer Zaun angelegt. Das war auch für uns schon ein größeres Projekt. Ein kleinerer Auftrag war gerade eine Streuobstwiese hier in der Nähe bei Köthen: Da haben wir mit 6 Leuten innerhalb von 3 Tagen 50 Bäume für eine Streuobstwiese gepflanzt.

Wer sind die häufigsten Auftraggeber für Ihre Artenschutzmaßnahmen?

Weidemann: In der Regel sind das Industriekunden, meist Energiefirmen. Auch für die Deutsche Bahn sind wir oft und gern tätig.

Stimmt es eigentlich, dass viele Baumaßnahmen an Artenschutzmaßnahmen scheitern oder dadurch massiv verzögert werden?

Weidemann: Naja, Planung ist alles! Wenn man rechtzeitig miteinander spricht, findet sich doch meist eine Lösung. Zugegeben: Wenn eine streng geschützte Tierart gefunden wird, dann verzögert das den Bauprozess. Aber das ist eher ein seltener Fall. Meist ist es so, dass die Behörden genug Flächen haben, die wir für Ausgleichspflanzungen nutzen können – und die Kommunen sind auch froh, wenn solche Flächen wieder grün werden. An den Flächen selbst scheitert es selten. Aber man muss alles früh planen, zum Beispiel die Vergrämungsmahd, die muss bis zum Frühjahr geschehen sein. Wenn man sonst einen Kiebitz oder andere Bodenbrüter entdeckt, kommt der Baustopp …

Janssen macht Familie und Beruf vereinbar

Auszeichnung

Landkreis verleiht dem Betrieb das Siegel „Familienfreundliches Unternehmen“

Familienfreundlichkeit wird bei Janssen groß geschrieben: Das bestätigt das Siegel „Familienfreundliches Unternehmen“, das Janssen vom Landkreis Anhalt-Bitterfeld nun schon zum dritten Mal verliehen bekommen hat. Mit dieser Auszeichnung würdigt der Landkreis in drei Kategorien Unternehmen, die sich überdurchschnittlich für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie einsetzen. In der Kategorie „Unternehmen mit 21 bis 250 Mitarbeitenden“ erreichte Janssen den zweiten Platz.

„Das Siegel setzt ein tolles Zeichen – für unsere jetzigen Mitarbeiter und auch für interessierte Arbeitskräfte“, freut sich Karsten Urban, Geschäftsführer von Janssen. „Wir sind stolz darauf, dass unser Einsatz für ein familienfreundliches Arbeitsklima belohnt wird. Das Siegel motiviert uns natürlich auch, diesen Einsatz weiter zu leisten.“

Der Wettbewerb um die familienfreundlichsten Unternehmen wird jährlich vom Landkreis Anhalt-Bitterfeld veranstaltet. Die Bewerber müssen die Jury sowohl in einem ausführlichen Gespräch als auch bei einem Besuch des Unternehmens von sich überzeugen.

Wie verläuft die Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement?

Interview mit einer Ausbilderin

Als Kaufmann arbeitet man nur mit Zahlen und Tabellen – könnte man meinen. Ausbilderin Anja Wendler räumt im Interview mit dem Vorurteil auf und erklärt, wie ein klassischer Ablauf der Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement aussieht.

Anja Wendler Ausbilderin
Anja Wendler arbeitet seit ihrer eigenen Ausbildung 2004 bei Janssen. Sie ist die Leiterin für die Personalentwicklung und das Front-Office. Seit 2013 ist sie außerdem die Ausbilderin im Bereich Kaufmann für Büromanagement.
Welche Eigenschaften sollte jemand haben, der sich um einen Ausbildungsplatz als Kaufmann für Büromanagement bewirbt?

Wendler: Man sollte vor allem kommunikativ sein. Wir haben viel Kontakt zu Kunden und Lieferanten und führen viele Telefonate. Ansonsten ist uns eigentlich am wichtigsten, dass die Person ins Team passt. Das merkt man aber sehr schnell.

Wie kam es dazu, dass Sie Ausbilderin wurden?

Wendler: Das hat sich durch Zufall ergeben. Ich habe zu dem Zeitpunkt schon ein paar Jahre bei Janssen gearbeitet und hatte immer schon ein Faible dafür, die Azubis und jungen Mitarbeiter zu unterstützen. Als mein Chef dann 2013 gefragt hat, ob ich die Ausbildung der Kauffrauen und -männer übernehmen möchte, habe ich nicht gezögert und den Ausbilderschein gemacht.

Was macht Ihnen am meisten Spaß in der Arbeit mit den Auszubildenden?

Wendler: Zu merken, wie sich die Jugendlichen im Laufe der Ausbildung weiterentwickeln und sie dabei begleiten und unterstützen zu können. Es ist einfach schön, jungen Menschen etwas mitgeben zu können.

Was gefällt Ihnen am meisten an Ihrer Arbeit als Kauffrau für Büromanagement?

Wendler: Dass sie so vielfältig ist. Es gibt sehr viele unterschiedliche Aufgabenbereiche – da geht‘s eben nicht nur um Zahlen. Viele unserer Aufgaben bestehen vor allem aus Kontakt zu anderen Menschen – egal ob Mitarbeiter, Kunden oder Lieferanten. Das mag ich einfach sehr.

Wo liegen die Ausbildungsschwerpunkte bei Janssen?

Wendler: Die Azubis durchlaufen bei uns drei Bereiche: Front-Office, Buchhaltung und Vertrieb.

Und was genau sind die Aufgaben in diesen Bereichen?

Wendler: Im Front-Office bekommen die Azubis einen Einblick in viele grundlegende kaufmännische Tätigkeiten: Was ist wichtig beim Kunden- und Lieferantenkontakt? Wie prüft man den Lagerbestand? Wie werden Bestellungen angelegt? Außerdem lernen die Azubis in dieser Zeit auch unsere Software kennen.

Das findet wahrscheinlich zu Beginn der Ausbildung statt?

Wendler: Genau, im ersten Ausbildungsjahr. Im zweiten Lehrjahr kommt dann die Buchhaltung. Hier geht’s um Aufgaben wie Lohnbuchhaltung und Nachkalkulationen. Im letzten Jahr steht dann noch der Vertrieb an. Die Azubis begleiten in dieser Zeit unsere Vertriebler, kommen in direkten Kundenkontakt, schreiben Angebote und Rechnungen.

Was würden Sie Schülern raten, die sich noch nicht ganz sicher sind, ob eine kaufmännische Ausbildung für sie das Richtige ist?

Wendler: Einfach mal reinschauen. Mittlerweile gibt es da viele Möglichkeiten. Wir bieten zum Beispiel Schnuppertage, Praktika und die Teilnahme am Girls-and-Boys’-Day an. Manchen macht es auch Spaß, in den Ferien bei uns im Betrieb zu arbeiten, die bekommen dadurch auch einen guten Einblick in unsere Aufgaben.

Auf was dürfen sich Azubis bei Janssen freuen?

Wendler: Bei uns gibt’s natürlich die typischen Benefits wie im jeden Betrieb: ein Leasing-Fahrrad, Mitgliedschaft im Fitnessstudio usw. Was aber noch dazu kommt, sind wirklich gute Stimmung, Zusammenhalt und ein Familiengefühl.

Was macht ein kaufmännischer Azubi?

Interview mit einem Azubi

Inhalte nicht nur theoretisch zu lernen, sondern direkt anzuwenden – für den Azubi Paul Gadavits ein klarer Vorteil einer Ausbildung im Vergleich zum Studium. Was ihn bei seiner Ausbildung überrascht hat und welche Tätigkeiten zu seinen Aufgaben gehören, lesen Sie im Interview.

Paul Gadavits Azubi
Paul Gadavits arbeitet seit August 2022 bei Janssen. Er ist einer von zwei Auszubildenden im Betrieb, die eine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement machen.
Seit wann machen Sie die Ausbildung bei Janssen?

Gadavits: Ich habe im August 2022 angefangen, bin aber schon im zweiten Lehrjahr.

Wie kommt das?

Gadavits: Ich habe Fachabi gemacht und konnte deshalb die Ausbildung um ein Jahr verkürzen.

Fachabitur ist aber keine Voraussetzung für die Ausbildung bei Jansen?

Gadavits: Nein. Man kann auch mit einem Real- oder Hauptschulabschluss hier anfangen.

Gibt es andere Voraussetzungen, die man erfüllen sollte?

Gadavits: Viele der kaufmännischen Aufgaben sind mit PC-Arbeit verbunden. Da hilft es schon, wenn man technikaffin ist und sich mit Programmen wie Excel, Word und Co. auskennt. Und ein gewisser Ordnungssinn schadet auch nicht.

Warum haben Sie sich für eine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement entschieden?

Gadavits: Ich habe nach dem Fachabi erstmal ein BWL-Studium angefangen, dann aber gemerkt, dass mir da einfach der praktische Bezug fehlt. Darum habe ich nach Ausbildungen in der Umgebung geschaut – und zu meinen Vorkenntnissen passte die kaufmännische Ausbildung dann perfekt.

Welche Erwartungen hatten Sie an die Ausbildung?

Gadavits: Am wichtigsten war mir, dass ich schon während der Ausbildung von den anderen Mitarbeitern als vollwertiger Kollege wahrgenommen werde – und nicht nur Kaffee kochen muss.

Und wurde diese Erwartung auch erfüllt?

Gadavits: Ja, absolut! Ich war quasi ab Tag 1 Teil des Teams.

Gibt es etwas, was Sie überrascht hat?

Gadavits: Womit ich nicht gerechnet hab, ist, dass man als kaufmännischer Mitarbeiter auch mal für zwei Wochen die Gärtner im Betrieb begleiten kann. Das finde ich richtig gut, weil man dadurch erst wirklich versteht, welche Leistungen wie ablaufen, wie viel Zeit sie benötigen usw. Das hilft einem sehr im Kontakt mit den Kunden.

Was gefällt Ihnen besser: Berufsschule oder Arbeit im Betrieb?

Gadavits: Ich bin zwar gerne in der Berufsschule und mag es, die anderen Azubis zu treffen. Aber ich finde es schon gut, dass wir nur circa 30 Prozent der Zeit in der Schule verbringen. Denn die Arbeit im Betrieb macht mir nochmal mehr Spaß – vor allem, weil es hier nicht um theoretisches Wissen geht, sondern darum, das neu Gelernte direkt anzuwenden.

Welche Aufgabe gefällt Ihnen am besten?

Gadavits: Ich mag die Aufgaben aus der Buchhaltung gerne, wie zum Beispiel das Verwalten der Rechnungen. Ich arbeite gerne mit Zahlen und mag es einfach, ungestört vor mich hin zu arbeiten. Da vergeht die Zeit immer richtig schnell.

Gibt es auch Tätigkeiten, die Sie nicht so gerne machen?

Gadavits: Es gibt schon ein paar Aufgaben, die sind eher so ein Abarbeiten. Dazu gehört zum Beispiel das Verwalten der Fahrtenbücher und der Tankrechnungen. Wir haben hier einen großen Fuhrpark, da kommt einiges zusammen …

Würden Sie Janssen als Ausbildungsbetrieb weiterempfehlen?

Gadavits: Ja, auf jeden Fall. Man wird direkt herzlich aufgenommen und unsere Ausbilderin Anja Wendler ist einfach super. Sie nimmt sich viel Zeit und bei Fragen und Problemen kann man immer zu ihr kommen. Wenn ich nochmal entscheiden müsste, würde ich es wieder genauso machen.

Janssen gehört zu den Besten

Berufsausbildung

Top-Ausbildungsbetrieb: Die IHK zeichnet JANSSEN Landschaftspflege für besonderes Engagement in der Berufsausbildung aus.

Janssen ist einer der besten Ausbildungsbetriebe der Region: Gemeinsam mit 27 anderen Betrieben aus dem südlichen Sachsen-Anhalt erhielt das Landschaftspflege-Unternehmen jüngst die Auszeichnung „Top-Ausbildungsbetrieb 2023“. Mit diesem Preis zeichnet die IHK Halle-Dessau Firmen aus, die durch ihr besonderes Engagement in der Berufsausbildung hervorstechen.

Mit großer Freude nahm Karsten Urban, Geschäftsführer von Janssen, die Auszeichnung entgegen: „Bei uns im Betrieb werden die Azubis vom ersten Tag an als vollwertige Team-Mitglieder gesehen. Uns ist es wichtig, dass sie sich sofort wohlfühlen – nur so können wir auch langfristig dem Fachkräftemangel entgegenwirken.“ Dieser Einsatz für die Azubis hat sich ausgezahlt: Ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury war unter anderem der Wohlfühlfaktor und die Wertschätzung im Betrieb.

Top Ausbildungsbetrieb 2023 © Uwe Köhn

Die Auszeichnung der IHK Halle-Dessau wird jährlich vergeben. Bewerben können sich alle Ausbildungsbetriebe aus dem Süden Sachsen-Anhalts. Jedes Jahr im Frühling wählt eine Jury aus ehrenamtlich tätigen IHK-Mitgliedern und hauptamtlichen IHK-Mitarbeitern die Preisträger aus.

Ausbildung zum Gärtner: So sieht der Arbeitsalltag im GaLaBau aus

Interview mit einem Azubi

Über Umwege zum Ziel: Eigentlich wollte Tim Luca Hartmann einen ganz anderen Berufsweg einschlagen. Wie es dazu kam, dass er nun doch bei Janssen seine Ausbildung zum Gärtner im Garten- und Landschaftsbau (GaLaBau) macht, lesen Sie im Interview.

Tim Luca Hartmann Azubi
Tim Luca Hartmann arbeitet seit August 2022 bei Janssen. Er ist einer von drei Auszubildenden im Betrieb, die eine Ausbildung zum Gärtner im Garten- und Landschaftsbau machen.
Seit wann machen Sie die Ausbildung bei Janssen?

Hartmann: Ich habe letztes Jahr im August angefangen. Ich bin also noch im ersten Lehrjahr.

Was für einen Schulabschluss haben Sie?

Hartmann: Einen Realschulabschluss.

War der Abschluss eine Voraussetzung für die Ausbildung?

Hartmann: Nein. Viel wichtiger als ein bestimmter Abschluss und gute Schulnoten war hier, dass man gut zum Team passt.

Gibt es denn andere Voraussetzungen, die man erfüllen sollte?

Hartmann: Man muss natürlich Lust auf den Job und Interesse an der Natur haben. Ausdauer und Kondition sind auch wichtig, weil manche Aufgaben wirklich anstrengend sind.

Warum haben Sie sich für eine Ausbildung zum GaLaBau-Gärtner entschieden?

Hartmann: Das war tatsächlich eine eher spontane und kurzfristige Entscheidung. Eigentlich wollte ich eine Ausbildung bei einem Müllentsorgungs-Unternehmen machen. Das hat aber nicht geklappt.

Und wie kamen Sie dann auf GaLaBau?

Hartmann: Meine Eltern besitzen einen Garten in einem Kleingarten-Verein. Ich habe da schon als Kind gerne viel Zeit verbracht. Als ich älter wurde, habe ich meinen Eltern dann immer mehr bei der Gartenarbeit geholfen und auch für den Verein Aufgaben übernommen – zum Beispiel die Rasenflächen gemäht. Ich bin da irgendwie reingewachsen. Und weil mir das immer Spaß gemacht hat, dachte ich, dass der GaLaBau zu mir passen könnte. Also hab ich mich einfach beworben – und nach einem Vorstellungsgespräch und einem kurzen Praktikum war ich mir dann sicher, dass ich diese Ausbildung machen möchte.

Was gefällt Ihnen besser: Berufsschule oder Arbeit im Betrieb?

Hartmann: Nach ein paar harten und anstrengenden Arbeitswochen im Betrieb ist es schon ganz angenehm, mal einfach nur sitzen zu können. Das ist ein schöner Ausgleich. Aber an sich macht mir die praktische Arbeit mehr Spaß.

Wie sieht ein klassischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Hartmann: Wenn ich ankomme, frage ich immer zuerst, was es Neues gibt und mit welchem Kollegen ich an dem Tag arbeiten werde. An den Kollegen wende ich mich dann und frage, was für Aufgaben anstehen und belade unser Fahrzeug. Die Aufgaben an sich sind dann ganz unterschiedlich und stark abhängig von der Jahreszeit. Im Sommer sind wir viel mit dem Freischneiden von Bahntrassen und dem Entfernen des Straßenbegleitgrüns beschäftigt. Im Winter sind es vor allem Holzarbeiten und das Setzen von Bäumen und anderen Pflanzen.

Welche Aufgabe gefällt Ihnen am besten?

Hartmann: Das Pflanzen: Das macht man meistens zusammen mit zwei oder drei anderen Kollegen. Man kann sich dabei also auch gut unterhalten und hat Spaß.

Gibt es auch Tätigkeiten, die Sie nicht so gerne machen?

Hartmann: Eigentlich gefallen mir alle Aufgaben. Aber das Freischneiden ist schon sehr anstrengend und vor allem eintönig, weil man die ganze Zeit alleine unterwegs ist.

Würden Sie Janssen als Ausbildungsbetrieb weiterempfehlen?

Hartmann: Ja, auf jeden Fall! Der Teamzusammenhalt ist hier einfach richtig gut. Alle sind freundlich, die Stimmung ist locker und familiär. Was ich auch gut finde, ist, dass wir auch bei dem schulischen Teil der Ausbildung unterstützt werden und nicht auf uns allein gestellt sind. Wir haben zum Beispiel im Betrieb einmal die Woche extra Pflanzenkunde, in der wir für die Schule lernen können. Solche Zusatzleistungen findet man nicht in jedem Betrieb.

Was erwartet Azubis im Garten- und Landschaftsbau?

Interview mit einem Ausbilder

Mit den eigenen Händen etwas schaffen – das ist einer der Punkte, die Holm Weidemann an seinem Beruf als Gärtner begeistert. Was der Ausbilder an seiner Tätigkeit sonst noch schätzt und was GaLaBau-Azubis mitbringen sollten, erfahren Sie im Interview.

Holm Weidemann Kunden- und Projektbetreuer
Holm Weidemann ist seit einem Jahr bei Janssen angestellt. Seit einem halben Jahr ist er gemeinsam mit Marcel Dittrich für die Auszubildenden im Bereich Gärtner im Garten- und Landschaftsbau zuständig.  
Welche Eigenschaften sollte jemand haben, der sich um einen Ausbildungsplatz als Gärtner bewirbt?

Weidemann: Man sollte natürlich Interesse an der Natur haben und gerne draußen arbeiten.

Wahrscheinlich auch dann, wenn das Wetter nicht so gut ist?

Weidemann: Genau, damit sollte man kein Problem haben. Ich glaube, es ist auch wichtig, ruhig und besonnen zu sein und eine gewisse Frustrationstoleranz zu haben. Gerade am Anfang kann es gut sein, dass öfter mal was nicht klappt. Das muss man aushalten können und nicht direkt aufgeben.

Gibt es noch andere Interessen, die man mitbringen sollte?

Weidemann: Die Auszubildenden müssen in den drei Jahren der Ausbildung um die 300 botanische Namen lernen. Da hilft es auf jeden Fall, wenn man sich für Naturwissenschaften allgemein interessiert. Und bei den vielen unterschiedlichen Maschinen, die bei uns zum Einsatz kommen, ist ein Interesse an Technik auch nicht schlecht.

Was würden Sie Schülern raten, die sich noch nicht ganz sicher sind, ob der Garten- und Landschaftsbau für sie das Richtige ist?

Weidemann: Praktika.

Bietet Janssen auch Praktika an?

Weidemann: Ja klar! Wir geben gerne einen Einblick in die unterschiedlichen Aufgabenbereiche des GaLaBaus. Länge und Inhalt des Praktikums können dabei auch ganz individuell abgesprochen werden.

Und wenn danach immer noch Unsicherheit da ist?

Weidemann: Wenn man weiß, dass man an sich als Gärtner arbeiten möchte, aber nicht sicher sagen kann, ob der GaLaBau das Richtige ist, würde ich sagen: Einfach machen! Das Schöne ist, dass man sich während der Ausbildung je nach Fähigkeiten und Interessen seine eigenen Schwerpunkte setzen kann. Und nach der Ausbildung hat man immer noch die Möglichkeit, Weiterbildungen in anderen Bereichen wie der Baumschul- oder Zierpflanzenpflege zu machen.

Was begeistert Sie selbst an Ihrem Beruf als Garten- und Landschaftsbaugärtner?

Weidemann: Dass die Arbeit so vielfältig ist. Jeder Tag ist anders und bringt neue Aufgaben. Und es ist einfach schön, wenn man am Ende des Tages sieht, was man mit den eigenen Händen geschaffen hat. Dazu dann noch das Arbeiten in der Natur und die vielen Möglichkeiten, sich weiterzubilden und seine ganz eigene Nische zu finden – das passt einfach.

Was macht Ihnen am meisten Spaß in der Arbeit mit den Auszubildenden?

Weidemann: Mir macht es sehr viel Spaß, der jungen Generation Wissen und Erfahrungen mitzugeben. Es ist einfach schön zu sehen, wie die Auszubildenden an ihren Aufgaben wachsen. Und ich lerne dadurch selber immer weiter: Ich muss ja auch immer auf dem aktuellsten Stand bleiben, egal ob es um den Umgang mit neuen Maschinen geht oder Änderungen in den Pflanzenbezeichnungen.

Wo liegen die Ausbildungsschwerpunkte bei Janssen?

Weidemann: Wir machen eigentlich alles im Bereich der Garten- und Landschaftspflege, aber als Schwerpunkte würde ich die chemische Vegetationspflege, die Grünflächenpflege und Bepflanzungen nennen.

Auf was dürfen sich Azubis bei Janssen freuen?

Weidemann: Auf einen spannenden und abwechslungsreichen Arbeitsalltag mit ganz unterschiedlichen Aufgaben. Und was uns besonders wichtig ist: eine ganz individuelle Förderung von persönlichen Interessen und Fähigkeiten. Bei uns können die Azubis ihre eigenen Vorstellungen, Wünsche und Bedürfnisse einbringen und haben nach der Ausbildung gute Chancen, übernommen zu werden. Was natürlich auch dazu gehört: ein freundliches und lustiges Team mit einem guten Miteinander.

Wie lassen sich künftig Bahntrassen vegetationsfrei halten

Kommunaltechnik - Aus aktueller Forschung

Seit 2015 organisiert Dr. Arnd Verschwele vom Julius Kühn-Institut (JKI), Braunschweig, die unregelmäßig stattfindende Veranstaltung „Vegetationsmanagement auf Wegen und Plätzen“ und bringt dabei Dienstleister, Amtsträger und Forschende an einen Tisch. In diesem Herbst wurde erstmals der Fokus insbesondere auf das Vegetationsmanagement auf Gleisen gelegt.

Agraringenieur Dirk Lehmann arbeitet für die Firma Janssen Landschaftspflege aus Köthen in Sachsen-Anhalt. Das Dienstleistungs­unternehmen für Bahn- und Industriekunden ist spezialisiert auf Baumdienst, großflächige Beseitigung von Gehölzbewuchs, Bahndienst­leistungen mit Zweiwege-Technik sowie Grünflächenpflege auf Werksgeländen, bei Energieversorgern und in Kommunen. Die größten Herausforderungen …

Lesen Sie den vollständigen Artikel im PDF – Herausgeber: B_I galabau 12 | 22

Eigentümer haften für ihre Bäume

Baumkontrolle an Gleisanlagen

Die Herbststürme kommen, aber viele Privatbahnbetreiber sind sich ihrer Pflichten zur Baumkontrolle nicht bewusst. Manche reagieren erst nach dem Schaden – das kann teuer werden.

Die Experten sind sich einig: Extremwetterereignisse werden auch in Deutschland zunehmen. Und deren Auswirkungen auf die Natur sind nicht zu verharmlosen: Die immer trockeneren Sommer schwächen Bäume und machen sie anfälliger für Parasiten. Das kann im Herbst, wenn Stürme und Starkregen vermehrt auftreten, gefährliche Folgen haben. Folgen, mit denen unter anderem die Betreiber von Privatbahnen immer häufiger zu kämpfen haben: Kranke und tote Bäume stürzen auf Gleise und Oberleitungen, beschädigen womöglich Züge oder verletzen im schlimmsten Fall sogar Menschen. Experten rechnen damit, dass die Folgen für Bahnbetreiber durch den Klimawandel immer gravierender werden. Zum Beispiel wird kein großes Unternehmen in Deutschland derart von den Folgen des Klimawandels betroffen sein wie die Deutsche Bahn. Das hat das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung in einer Studie herausgestellt.

Neue Fristen und Regeln für die Verkehrssicherung

Um umstürzenden Bäumen entgegenzuwirken, gelten für die Deutsche Bahn sowie für private Bahnbetreiber genau festgelegte Baumkontroll-Vorschriften. Diese bestimmen die Fristen, in denen das Gehölz am Gleis kontrolliert und gegebenenfalls zurückgeschnitten bzw. entfernt werden muss. Dass dafür seit Kurzem neue Fristen und Regeln gelten, hat sich in der Branche noch nicht überall herumgesprochen. Alle drei Jahre sind die Bahnbetreiber nun dazu verpflichtet, die Verkehrssicherheit des Baumbestandes an den Gleisen durch fachlich geschultes Personal prüfen zu lassen. „Die Betreiber müssen ihrer Verkehrssicherungspflicht nachgekommen sein und es auch beweisen können“, erklärt Dirk Lehmann, Baumkontroll-Experte bei Janssen Landschaftspflege. „Passiert ein Schaden auf der Strecke, schränken die Versicherungen sonst ihre Zahlungen ein.“

Ignorieren von Prüfpflichten kann teuer werden

Nach Lehmanns Erfahrung wissen viele Bahnbetreiber noch gar nichts von den neuen Prüfpflichten oder schieben die Prüfung auf die lange Bank. Einige werden auch erst aus Schaden klug: „Die meisten Anfragen haben wir von Betreibern, die schon einen Versicherungsfall hatten und diesen Ärger zukünftig vermeiden wollen.“

Wer seinen Prüfpflichten nicht nachkommt, dem drohen zum einen privatrechtliche Konsequenzen, nämlich Schadensersatz und Schmerzensgeldzahlungen. Aber auch strafrechtlich können Entscheider belangt werden: Dann drohen Geld- und Freiheitsstrafen. Jedes Unternehmen muss beweisen können, dass es alle notwendigen Schutzvorkehrungen getroffen hat. Die Beweislast liegt also bei den Privatbahnen. Welche Pflichten genau gelten, ist in den „Richtlinien für Baumkontrollen zur Überprüfung der Verkehrssicherheit“ und in der VDV-Schrift „Anlage und Pflege von Vegetationsflächen entlang der Schienenwege nicht bundeseigener Eisenbahnen“ festgehalten – die erst 2022 wieder aktualisiert worden ist. Wer diese Normen ignoriert, handelt fahrlässig.

Außerordentliche Prüfungen bei Stürmen etc. notwendig

Fachleuten für Baumkontrolle sind diese Vorschriften natürlich bekannt – für Nichtfachleute sind sie oft überfordernd. Das liegt auch daran, dass die Vorschriften nicht haargenaue Zeiträume für die Kontrollintervalle benennen. Der Grund: Einzelereignisse wie Stürme können außerordentliche Prüfungen notwendig machen.

Der sicherste Weg für Privatbahnbetreiber ist, die Baumkontrolle am Gleis durch zertifizierte Baumkontrolleure durchführen zu lassen. So erhält man auch ein Zertifikat für die jeweilige Bahnstrecke. Bei gut aufgestellten Landschaftspflege-Betrieben hat das Personal eine Ausbildung zum Selbstsicherer auf Bahnstrecken absolviert und wird jährlich für die Arbeit an Bahnstrecken geschult.

Kontrolleure verzeichnen alle Gefahrenbäume und gewichten Probleme

Die Baumkontrolleure markieren bei ihrer Arbeit alle Gefahrenbäume an den Gleisen und beurteilen schriftlich deren Zustand. „So ist für uns auch eine Gewichtung der Maßnahmen ablesbar“, erläutert Lehmann. So gebe es Bäume, bei denen sofortiger Handlungsbedarf bestehe, aber eben auch Bäume, die erst innerhalb des nächsten Jahres bearbeitet werden müssen.

Auch für Bäume auf Drittgrund bewerten die Experten deren Zustand und weisen auf Gefahrenstellen hin. Allerdings dürfen sie die Bäume aus Eigentumsrechten nur von außerhalb begutachten. Lehmann: „Diese Infos sind für den Kunden trotzdem sehr wichtig, damit er den Drittgrundbesitzer neben der Strecke auf seinen Handlungsbedarf hinweisen kann.“

30 Jahre Janssen Landschaftspflege – Wir sagen Danke!

Am 20. Mai 2022 war es so weit. Die JANSSEN GmbH & Co. KG feiert Ihr 30-jähriges Jubiläum mit einem Tag der offenen Tür. Wir blicken auf ein spannendes und fröhliches Fest mit unseren Kunden, Geschäftspartnern, Mitarbeitern und vielen Interessierten zurück.

Uns erreichten viele Glückwünsche und tolle Geschenke. So viel Zuspruch und Anerkennung hat uns überwältigt und mit Stolz erfüllt.

Es war toll zu erleben, wie viel positives Feedback uns für die Besichtigungen, das Rahmenprogramm, die Organisation und auch das Unternehmen an sich entgegengebracht wurde. Dies brachte unserem gesamten Team Ansporn und Energie für die Herausforderungen der Zukunft in den kommenden Jahren. Die Grundsteine wurden gelegt für eine Fortsetzung der JANSSEN Landschaftspflege Erfolgsgeschichte.

Nun ist es an der Zeit, danke zu sagen.

Danke an alle mitwirkenden Unternehmen und Mitarbeiter, welche mit ihrem Einsatz dieses wunderbare Fest erst möglich gemacht haben.

Ein besonderer Dank gilt auch unseren Kunden, für ihren Besuch und die damit verbundenen Glückwünsche. Aber vor allem, ein Dankeschön für ihr Vertrauen und ihre langjährige Treue.

Nun schauen wir mit voller Zuversicht in die Zukunft und freuen uns auf weitere, erfolgreiche Jahre, getreu unserem Motto: Landschaftspflege aus Leidenschaft!

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